Smart Home: Mit smarten Thermostaten und Energiemanagement Heizkosten senken
Was smarte Heizkörperthermostate, Raumregelung und Energiemanagement wirklich bringen, was sie kosten und worauf Sie bei Datenschutz und Kompatibilität achten sollten.
Heizung
Seit dem 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) statt des bisherigen Gebäudeenergiegesetzes. Eigentümer können ihre Heizung wieder freier wählen – gefördert werden aber weiterhin vor allem Heizungen mit erneuerbaren Energien. Wir helfen Ihnen, die richtige Lösung und passende Fachbetriebe zu finden.
Kostenlos & unverbindlich · Ihre Anfrage geht an passende Fachbetriebe

Ihre Vorteile
Moderne, richtig eingestellte Heizsysteme arbeiten deutlich effizienter als 20 oder 30 Jahre alte Anlagen.
Für klimafreundliche Heizungen gibt es Zuschüsse der KfW. Fachbetriebe kennen die Voraussetzungen und Abläufe.
Eine neue Anlage reduziert das Risiko eines Totalausfalls im Winter – planen Sie den Tausch, bevor die alte Heizung ausfällt.
Für neue Gas- und Ölheizungen gilt ab 2029 eine stufenweise Beimischungspflicht klimaneutraler Brennstoffe – das sollten Sie bei der Wahl einkalkulieren.
Leistungen
Nutzt Umweltwärme aus Luft, Erde oder Wasser – die am stärksten geförderte Option.
Kombination aus Wärmepumpe und Gas- oder Ölkessel für Spitzenlasten, oft im unsanierten Bestand.
Weiterhin zulässig, jedoch mit Beimischungspflicht für klimaneutrale Gase ab 2029 und ohne Grundförderung.
Heizen mit Holz – benötigt Lagerraum, ist aber förderfähig.
Bequem und platzsparend, wo ein Wärmenetz verfügbar ist.
Hydraulischer Abgleich, neue Pumpen und Thermostate senken den Verbrauch auch ohne Austausch.
Planung
Alter der Anlage, Verbrauch der letzten Jahre, Heizkörper und Vorlauftemperaturen sind die Grundlage jeder Empfehlung.
Lassen Sie sich mehrere Systeme mit Investition, Betriebskosten und möglicher Förderung gegenüberstellen.
Bei der KfW-Heizungsförderung schließen Sie einen Liefer- oder Leistungsvertrag mit aufschiebender oder auflösender Bedingung ab und stellen den Antrag vor Beginn der Arbeiten.
Nach dem Einbau sorgen hydraulischer Abgleich und eine saubere Einstellung für niedrige Verbräuche.

Kosten
Die Investition unterscheidet sich je nach System stark. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit sind auch Förderung und laufende Energiekosten.
| Leistung | Orientierungswert |
|---|---|
| Gas-Brennwertheizung inkl. Einbauohne Grundförderung | ca. 9.000 – 15.000 € |
| Luft-Wasser-Wärmepumpe inkl. Einbauvor Abzug der KfW-Förderung | ca. 25.000 – 40.000 € |
| Pelletheizung inkl. Lagerförderfähig | ca. 25.000 – 40.000 € |
| Hydraulischer Abgleich (Einfamilienhaus)je nach Zahl der Heizkörper | ca. 500 – 1.500 € |
Orientierungswerte inkl. Mehrwertsteuer, Stand Oktober 2026. Förderkonditionen: KfW-Heizungsförderung 458 (siehe Förderung).
Wärmepumpen und Biomasse sind in der Anschaffung teurer, werden aber gefördert und können im Betrieb günstiger sein.
Dämmstandard und Heizkörper bestimmen die nötige Leistung und Vorlauftemperatur.
Demontage und Entsorgung alter Öltanks, neue Heizkörper oder Schornsteinarbeiten erhöhen die Kosten.
Ein neuer Speicher oder eine Frischwasserstation gehört häufig zum Paket.
Je nach Einkommen und Ausgangslage kann der Zuschuss für eine klimafreundliche Heizung hoch ausfallen.
So funktioniert’s
Sagen Sie uns in wenigen Schritten, was Sie renovieren, einbauen oder modernisieren möchten – und wo.
Wir prüfen Ihre Angaben und suchen Fachbetriebe aus unserem Netzwerk, die zu Ihrem Vorhaben und Ihrer Region passen.
Sie vergleichen die Angebote in Ruhe und entscheiden selbst, ob und mit wem Sie Ihr Projekt umsetzen.
Was smarte Heizkörperthermostate, Raumregelung und Energiemanagement wirklich bringen, was sie kosten und worauf Sie bei Datenschutz und Kompatibilität achten sollten.
Aktuelle Nachrichten Nachricht
Seit dem 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz. Die 65-Prozent-Regel ist entfallen, neue Gas- und Ölheizungen bleiben erlaubt – mit einer Beimischungspflicht ab 2029.
Wärmepumpe, Gas, Pellets, Hybrid oder Fernwärme: Was nach dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz erlaubt ist, was die Systeme kosten und wie Sie die richtige Wahl treffen.
FAQ
Eine funktionierende Heizung müssen Sie nach dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz nicht pauschal austauschen. Prüfen Sie aber, ob für Ihre Anlage besondere Austauschpflichten gelten, etwa für sehr alte Konstanttemperaturkessel – Ihr Schornsteinfeger oder Heizungsbauer gibt Auskunft.
Ja. Neue Gas- und Ölheizungen bleiben erlaubt. Ab 2029 müssen sie jedoch schrittweise steigende Anteile klimaneutraler Brennstoffe nutzen (laut ADAC: 10 % ab 2029, 15 % ab 2030, 30 % ab 2035, 60 % ab 2040). Das kann die Brennstoffkosten erhöhen.
Die KfW-Heizungsförderung für Privatpersonen (Programm 458) fördert klimafreundliche Heizungen mit 30 % Grundförderung plus möglichen Boni – insgesamt höchstens 70 %, für selbstnutzende Eigentümer mit niedrigem Einkommen in Kombination mit dem Klimageschwindigkeitsbonus bis 80 % (Stand 29.10.2026). Details finden Sie auf unserer Förderseite.
Er sorgt dafür, dass alle Heizkörper die richtige Wassermenge erhalten. Das verbessert Komfort und Effizienz und ist für viele Förderprogramme Voraussetzung.
