Sanierung planen: Die richtige Reihenfolge der Arbeiten
Von außen nach innen, von grob nach fein: In welcher Reihenfolge Sie Dach, Fenster, Heizung, Elektrik und Innenausbau angehen – und warum das Geld spart.
Komplettsanierung
Ob geerbtes Elternhaus, frisch gekaufter Altbau oder in die Jahre gekommene Wohnung: Eine Komplettsanierung ist ein großes Projekt mit vielen Gewerken. Mit einem klaren Plan, realistischem Budget und erfahrenen Partnern behalten Sie die Kontrolle.
Kostenlos & unverbindlich · Ihre Anfrage geht an passende Fachbetriebe

Ihre Vorteile
Eine durchdachte Reihenfolge vermeidet doppelte Arbeit – etwa wenn nach dem Malern noch Leitungen verlegt werden müssen.
Ein Generalunternehmer oder Bauleiter stimmt Termine ab und ist zentraler Ansprechpartner.
Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) lassen sich Fördermittel gezielt nutzen.
Eine fachgerecht sanierte Immobilie erzielt bei Vermietung und Verkauf deutlich bessere Konditionen.
Leistungen
Neue Oberflächen, Bad, Küche und Böden bei weitgehend intakter Haustechnik.
Rückbau bis auf die tragenden Strukturen, neue Elektrik, Leitungen, Estrich und Innenausbau.
Dämmung, Fenster und Heizung – idealerweise auf Basis eines Sanierungsfahrplans.
Sanierung einzelner Eigentumswohnungen unter Beachtung der Gemeinschaftsordnung.
Planung
Statik, Feuchtigkeit, Schadstoffe und Haustechnik sollten vor der Planung geprüft werden.
Ein Energieberater erstellt einen iSFP; daraus ergeben sich Prioritäten und Fördermöglichkeiten. Planen Sie 15–20 % Reserve ein.
Generalunternehmer bieten einen Ansprechpartner und meist Festpreise, Einzelvergaben sind oft günstiger, aber koordinationsintensiv.
Rohbau und Dach, dann Fenster und Fassade, Installationen, Estrich, Innenausbau, zuletzt Böden und Malerarbeiten.
Kosten
Die Kosten einer Komplettsanierung werden üblicherweise pro Quadratmeter Wohnfläche geschätzt. Baujahr, Zustand und Anspruch sind die größten Treiber.
| Leistung | Orientierungswert |
|---|---|
| Modernisierung (Oberflächen, Bad, Küche)Haustechnik weitgehend intakt | ca. 500 – 1.000 €/m² |
| Kernsanierung inkl. Haustechnikneue Elektrik, Leitungen, Innenausbau | ca. 1.000 – 2.000 €/m² |
| Energetische Komplettsanierunginkl. Gebäudehülle und Heizung | ca. 1.200 – 2.500 €/m² |
| Beispiel: EFH 140 m² Kernsanierungvor Förderung | ca. 140.000 – 280.000 € |
Grobe Orientierungswerte inkl. Mehrwertsteuer, Stand Oktober 2026. Eine belastbare Summe ergibt sich erst nach Bestandsaufnahme und Ausschreibung.
Altbauten vor 1949 und Nachkriegsbauten haben andere Schwachstellen als Häuser aus den 1990ern.
Je mehr Haustechnik erneuert wird, desto höher die Kosten pro Quadratmeter.
Asbest, PAK-haltige Kleber oder alte Holzschutzmittel erfordern spezialisierte Entsorgung.
Böden, Türen, Bad und Küche variieren enorm im Preis.
Generalunternehmer berechnen einen Aufschlag für Planung, Steuerung und Gewährleistung aus einer Hand.
So funktioniert’s
Sagen Sie uns in wenigen Schritten, was Sie renovieren, einbauen oder modernisieren möchten – und wo.
Wir prüfen Ihre Angaben und suchen Fachbetriebe aus unserem Netzwerk, die zu Ihrem Vorhaben und Ihrer Region passen.
Sie vergleichen die Angebote in Ruhe und entscheiden selbst, ob und mit wem Sie Ihr Projekt umsetzen.
Von außen nach innen, von grob nach fein: In welcher Reihenfolge Sie Dach, Fenster, Heizung, Elektrik und Innenausbau angehen – und warum das Geld spart.
Kosten & Preise Preisratgeber
Kosten pro Quadratmeter nach Sanierungstiefe, typische Kostenblöcke, Reserve und Förderung: So kalkulieren Sie die Sanierung eines älteren Hauses realistisch.
Leistungsbeschreibung, Positionen, Gewährleistung, Zahlungsplan: Mit dieser Anleitung vergleichen Sie Angebote von Fachbetrieben sicher – und erkennen Warnsignale.
FAQ
Für ein Einfamilienhaus sollten Sie je nach Umfang drei bis neun Monate einplanen – plus Planungs- und Genehmigungszeit.
Ein Generalunternehmer übernimmt Koordination und Gewährleistung aus einer Hand, ist aber meist teurer. Einzelvergaben sparen Kosten, erfordern jedoch viel Zeit und Know-how – oder einen unabhängigen Bauleiter.
Für Arbeiten im Inneren meist nicht. Bei Änderungen an tragenden Wänden, Nutzungsänderungen, Anbauten oder im Denkmalschutz kann eine Genehmigung nötig sein.
Grundsätzlich von außen nach innen und von „grob“ nach „fein“. Unser Ratgeber Sanierung planen: die richtige Reihenfolge erklärt die Schritte ausführlich.
