Ratgeber Immobilien

Immobilie verkaufen: Unterlagen, Ablauf und typische Fehler

Welche Unterlagen Sie brauchen, wie ein Verkauf abläuft, was ein Makler kostet und welche Fehler Verkäufer vermeiden sollten.

Redaktion MeisterMatch Veröffentlicht am 2 Min. Lesezeit
Eigentümerpaar im Gespräch mit einem Immobilienberater
Inhaltsverzeichnis
  1. Die wichtigsten Unterlagen
  2. Ablauf eines Verkaufs
  3. Was der Makler kostet
  4. Typische Fehler
  5. Renovieren vor dem Verkauf?

Ein Immobilienverkauf ist ein großes Projekt mit rechtlichen und finanziellen Fallstricken. Mit guter Vorbereitung verkaufen Sie schneller, zu einem marktgerechten Preis und mit weniger Stress.

Die wichtigsten Unterlagen

UnterlageWo erhältlich
EnergieausweisEnergieberater, Architekten, berechtigte Handwerker
Aktueller GrundbuchauszugGrundbuchamt
Flurkarte / LageplanKatasteramt
Baupläne, Baubeschreibung, Wohnflächenberechnungeigene Unterlagen, Bauamt
Nachweise über ModernisierungenRechnungen, Gewährleistungsunterlagen
Bei Wohnungen: Teilungserklärung, Protokolle, Wirtschaftsplan, HausgeldabrechnungHausverwaltung

Ablauf eines Verkaufs

  1. Wertermittlung: Marktwerteinschätzung durch einen Makler oder ein Gutachten
  2. Unterlagen zusammenstellen und offene Fragen klären (z. B. Genehmigungen von Anbauten)
  3. Exposé und Fotos erstellen, Vermarktung starten
  4. Besichtigungen mit vorab geprüften Interessenten
  5. Verhandlung und Finanzierungsbestätigung des Käufers
  6. Notarvertrag: Entwurf prüfen, Beurkundung
  7. Übergabe nach Kaufpreiszahlung, mit Übergabeprotokoll und Zählerständen

Was der Makler kostet

Die Maklerprovision ist regional unterschiedlich. Für Verkäufer liegt der Anteil häufig bei etwa 2,5 bis 3,57 % des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer, wenn die Provision geteilt wird. Beauftragen beide Seiten den Makler, muss die Provision bei Einfamilienhäusern und Wohnungen gleich hoch sein (§ 656c BGB).

Typische Fehler

  • Zu hoher Angebotspreis: Lange Vermarktungszeiten machen Interessenten misstrauisch und führen oft zu niedrigeren Abschlüssen.
  • Fehlende Unterlagen: Banken verzögern die Finanzierung, Käufer werden unsicher.
  • Ungeprüfte Interessenten: Besichtigungen ohne Finanzierungsnachweis kosten Zeit.
  • Mängel verschweigen: Bekannte Mängel müssen offengelegt werden – sonst drohen Schadensersatzansprüche.

Renovieren vor dem Verkauf?

Kleinere Arbeiten wie ein frischer Anstrich, Reparaturen und ein aufgeräumter Garten verbessern den ersten Eindruck mit geringem Aufwand. Größere Sanierungen rechnen sich nicht immer: Viele Käufer möchten selbst gestalten. Lassen Sie sich vorab beraten, welche Maßnahmen den Verkaufspreis wirklich steigern.

Häufige Fragen

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Unsere Ratgeber werden redaktionell recherchiert und regelmäßig aktualisiert. Preis- und Förderangaben gelten zum genannten Stand und ersetzen keine individuelle Beratung.

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